Danksagungen

In den 8 ½ Jahrzehnten seit seinem Tod ist eine breite Volksverehrung festzustellen in Dortmund und im Ruhrgebiet, im Sauerland und im Paderborner Land. Durch unsere Missionare wurde die Liebe zu Bruder Jordan auch auf andere Ortskirchen ausgedehnt: auf Brasilien, auf Vietnam und Japan, auf Kenia in Afrika und auf das Heilige Land. Im In- und Ausland gibt es Schulen, Krankenhäuser, Altenheime, Werkstätten, Häuser der Besinnung, die den Namen „Bruder Jordan Mai“ tragen.

Wenn es heute auch nicht mehr Massen von Menschen sind, die an das Grab Bruder Jordans strömen, so finden sich doch täglich Beter an seinem Grab ein. Oft kommen sie von weither mit großem Vertrauen, aber auch mit großen Sorgen.

Wir fördern die Verehrung Bruder Jordans durch das Angebot von Gottesdiensten und Predigten, Einzel- und Gruppengespräche, Vorträge und Führungen, durch Briefseelsorge und besonders durch unsere Zeitschrift „Bruder Jordans Weg“, die in einer Auflage von 15.000 Exemplaren viermal im Jahr erscheint und in 50 Länder der Welt verschickt wird. Außerdem bieten wir Biografien über Bruder Jordan an, Novenenhefte und Gebetszettel.

Bruder Jordan war ein Mensch, der ganz in der Nähe Gottes lebte, ein Freund Gottes und ein Freund der Menschen. Über Generationen hin genießt er das Vertrauen vieler Menschen, vor allem vieler einfacher und schlichter Menschen, die ihm ihre Anliegen anvertrauen. Mehr als 80.000 Gebetserhörungen sind im Laufe der Zeit mitgeteilt worden. Es sind oft erstaunliche Hilfen, die den Menschen auf die Fürsprache Bruder Jordans geschenkt wurden.

Was sind „Gebetserhörungen“?

Immer wieder beten Frauen und Männer, ältere und jüngere Menschen am Grab Bruder Jordans in der Dortmunder Franziskanerkirche, in einer anderen Kirche oder Kapelle oder bei sich zu Hause, dass Bruder Jordan ihnen in ihren Nöten und Sorgen hilft oder dass er für sie Fürsprache bei Gott einlegt.

In über 80.000 Briefen, die im Archiv des Bruder-Jordan-Werkes verwahrt werden, schreiben viele Beterinnen und Beter, dass ihr Gebet erhört wurde: Bruder Jordan hat geholfen: z.B. in einer Krankheit, in beruflichen Sorgen, im Ringen um die Zukunft der eigenen Familie, in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Die Mitteilungen solcher Erfahrungen werden „Gebetserhörungen“ genannt. Sie gründen im Vertrauen auf Jesu Wort: „Bittet, dann wird euch gegeben“ (Mt 7, 7).

Gebetserhörungen aktuell

Heute möchte ich mich bei Bruder Jordan und der lieben Mutter Gottes bedanken. Sie haben uns immer beigestanden und geholfen. Vor einigen Wochen hatte ich einen Schlaganfall, bekam sofort Hilfe, was mein Glück war, und somit ging es mir nach kurzer Zeit wieder gut. Ich bin sicher, dass Bruder Jordan und die Gottesmutter mir sofort geholfen haben. Ich bete täglich zu ihnen – und für die Seligsprechung. (M. W. in H.)


Tausendmal muss ich „Danke“ sagen für die immer wieder große Hilfe von dem lieben Bruder Jordan und der Gottesmutter. In allen Anliegen, Bitten und Nöten hat er mir immer wieder geholfen. Als 10jährige lernte ich ihn kennen. Bin jetzt 76 Jahre alt und habe ihn nie vergessen. (E. A. in A.)


Ich möchte mein Versprechen einlösen und Ihnen mitteilen, dass ich wieder einmal in einem schweren gesundheitlichen Anliegen Bruder Jordan und die Gottesmutter um Fürbitte gebeten habe. Ich bin erhört worden. Dankbar will ich auch weiterhin um ihre Fürsprache bitten. (A. B. in D.)


Hiermit möchte ich Bruder Jordan und der Gottesmutter Dank sagen. Ich möchte allen Mut machen, die in Not oder Sorge sind, zu Bruder Jordan und der Gottesmutter zu beten. Es hilft ungemein.

Meine älteste Tochter hatte sich während der Schwangerschaft total von mir abgewandt. Ihre Aussage war: Die Beziehung wär ja nie so gut gewesen. Das hat mich so getroffen, dass ich nachts nicht schlafen konnte und viel geweint habe.

Durch die Pflege meiner Mutter (über 10 Jahre), meine Kinder lebten noch zu Haus, ist vielleicht einiges schief gelaufen. Ich wollte es jedem Recht machen, habe mich zurückgestellt und mich demjenigen am meisten zugewandt, der meine Hilfe am nötigsten hatte. Zeitmäßig ist vieles auf der Strecke geblieben. Ich betete zu Bruder Jordan und zur Gottesmutter. Meine Tochter bekam ihr Kind, und sie war wie umgewandelt. Wir haben jetzt den besten Kontakt und helfen uns gegenseitig. Ist doch toll!

Meine jüngste Tochter beendet ihre Ausbildung als Krankenschwester. Ihr Traumberuf ist, Medizin zu studieren. Da sie noch keinen Studienplatz hat, wird sie im Krankenhaus weiter arbeiten – auf der Intensivstation. Ich bete jeden Tag, dass Bruder Jordan ihr den Weg zeigt und sie vielleicht in einem Jahr einen Studienplatz bekommt.

Ich sage Danke, Danke, Danke für alles, was ich durch meine Gebete erfahren habe und bete für die Seligsprechung Bruder Jordans. (G. K. in M.)


Herzlich danksagen möchte ich hiermit Bruder Jordan und der lieben Gottesmutter. Wegen einer Knieoperation im Mai konnte ich lange Zeit nicht laufen. In dieser Zeit hatte ich große Sorgen und Nöte um meinen lieben Mann, den ich pflege. Oft hat mich aller Mut verlassen. Da war Bruder Jordan da, im Gebet hat er alles mit mir geteilt, so dass ich bald wieder neuen Mut gefunden habe. Durch seine Fürsprache kann ich wieder laufen. Danken möchte ich dem lieben Vater im Himmel, dass er mir Bruder Jordan als guten Freund zur Seite gestellt hat, dem ich alles anvertrauen darf, schon seit so vielen Jahren. So bin ich nicht mehr so allein, schön, dass er im Gebet bei mir ist. (N. N.)


Hiermit möchte ich dem lieben Bruder Jordan und der Mutter Gottes Danke sagen. Niklas hat einen Ausbildungsplatz bekommen. Bruder Jordan bleibt unser Freund und Fürsprecher im Leben. Es brauchte viel Glauben, Geduld und 9-tägige Andachten. Aber Bruder Jordan verlässt uns nie. (M. L. in Sch.)


Wie oft schon habe ich daran gedacht, dass ich einfach mal Dank sagen möchte für viele Gebetserhörungen aufgrund der Fürsprache Bruder Jordans. Aber während ich auf die richtigen Worte, den günstigen Moment gewartet habe, sind so viele Gelegenheiten verstrichen. So möchte ich mich heute bei ihm bedanken. (H. Sch. in Sch.)


Danke sagen möchte ich Bruder Jordan und der Gottesmutter. Meine Tochter hat Gott sei Dank einen Arbeitsplatz bei der Stadt Oberhausen bekommen. (M. M.)


Aus dem Archiv

In meiner Sorge um meine Enkelin, die nach langem Studium große Schwierigkeiten hatte, den Einstieg in den Beruf zu finden, habe ich immer wieder um Hilfe zu Bruder Jordan gebetet. Endlich hat meine Enkelin jetzt Erfolg und ich glaube fest daran, dass Bruder Jordan mein Gebet erhört hat. Ich danke dafür und werde in allen Nöten auf seine Hilfe bauen. (F.S. 1993)


Ich möchte Bruder Jordan und der lieben Gottesmutter für die Fürsprache bei Gott danken. Unsere Tochter hat ein gesundes Kind geboren. Sie selber hat alles gut überstanden. Bruder Jordan und die Gottesmutter sind mir immer treue Helfer in all meinen Krankheiten und Nöten gewesen. (M.P. 1995)


Unser Sohn wurde bei einem Verkehrsunfall durch einen Lastkraftwagen erfasst und aufs schwerste verletzt. Die Ärzte machten uns keine Hoffnung. Gehirnquetschung mit Schädeltrauma, Halswirbelbrüche, Rippenbrüche, die in die Lunge gedrungen sind mit einem Hauptaderriss, komplizierter Bruch des linken Armes. Im Krankenhaus wurde er sofort am Gefäßriss operiert. Mein Mann und ich beteten eine Novene zum lieben Bruder Jordan. Nach drei Tagen kam ein Anruf, unser Sohn blute wieder, man müsse ihn in ein anderes Krankenhaus zu einem Spezialisten bringen. Nach nochmaliger Operation wurde uns gesagt: „Wenn er nochmal blutet, gibt es keine Rettung mehr.“ Voll Bertrauen auf unseren Bruder Jordan beteten wir wieder eine Novene. Er kam zurück ins erste Krankenhaus. Er blutete nicht mehr. Aber die Lähmungen des linken Beines und des rechten Armes wurden immer schlimmer. Wir hatten uns damit abgefunden, ihn immer im Rollstuhl fahren zu müssen, wenn er nur am Leben bliebe. Sechs Wochen lag er auf der Intensiv-Station. Unser Vertrauen zu Bruder Jordan war sehr groß. Er war für unsere Bitten der beste Fürsprecher vor Gottes Thron. Unser Sohn ist bis auf eine mittlere Behinderung wieder berufsfähig. Er braucht nicht im Rollstuhl zu fahren, er kann wieder Auto fahren und füllt seinen Beruf voll aus. (P.E. 1980)


Ich bin 16 Jahre alt und besuche die zehnte Klasse eines Gymnasiums. Ich kenn Bruder Jordan schon sehr lange und habe schon viel Gutes über ihn gehört. Ich kann aus eigener Erfahrung nur immer wieder bestätigen, dass er stets da hilf, wo man ihn bittet, und immer da ist, wo man ihn braucht. Ich habe schon oft eine neuntägige Andacht zu ihm gebetet und bin jedes Mal erhört worden. Daher möchte ich mich einmal ganz herzlich durch diesen Brief bei ihm bedanken. Mein Bertrauen zu Bruder Jordan uns mein Glaube an Gott sind erst dadurch fest geworden, dass der Diener Gottes mir in jedem Anliegen geholfen hat, mag es auch noch so klein gewesen sein. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass ich mit jedem Anliegen zu ihm kommen kann und er meine Sorgen versteht. Das Vertrauen zu Bruder Jordan hat mich stark gemacht und gibt mir immer wieder neuen Mut zum Leben, wenn es auch manchmal gar nicht so einfach ist; dafür bin ich ihm dankbar. (G.K. 1977)


Ein mir bekanntes Fräulein konnte wegen eines Geschwüres am Fuß schlecht gehen. Wie sie mir sagte, brauche sie viel Geduld, bis es heil wäre; das habe ihr der Arzt noch vor ein paar Tagen gesagt. Ich forderte sie auf, zu Bruder Joran zu beten, da er schon jemandem in ähnlicher Krankheit geholfen habe. Der Arzt staunte nicht schlecht, als er da nächste Mal den Fuß sah: Das Geschwür war verschwunden. Zum Dank für diese Hilfe trägt das Fräulein eine Medaille Bruder Jordans an einem Kettchen um den Hals. (M.W. 1965)


Heute möchte ich mein Versprechen einlösen und Bruder Jordan öffentlich für seine Hilfe danken. Die Ehe meiner Schwester war seit einigen Jahren sehr unglücklich. Nun hatte ich am 20. Februar an einer Wallfahrt zum Grabe Bruder Jordans teilgenommen und u.a. ganz besonders für ein glückliches Familienleben meiner Schwester gebetet. Und wie durch ein Wunder wurde das Verhältnis am gleichen Tag schon ein wenig besser und am nächsten Tag hat sich meine Schwester mit ihrem Mann versöhnt; seitdem leben sie wieder in Frieden zusammen. Für diese große Gnade auf die Fürbitte Bruder Jordans möchte ich danken und darum bitten, dass dieses zur Ehre Gottes und seines Dieners Bruder Jordan veröffentlicht wird. (N.N. 1960)


Vor einigen Tagen war ich mit einer schwierigen maschinentechnischen Arbeit betraut worden. Drei Tage arbeitete ich schon vergebens an ihrer Fertigstellung. Missmutig und niedergeschlagen begann ich immer wieder mein Tagewerk und beendete es jedes Mal nach neun Stunden fast verzweifelt. Am Ende des dritten Tages dachte ich an Bruder Jordan, der mir durch einen bekannten alten Herrn zur Fürbitte in Notfällen empfohlen worden war, und bat um seine Mithilfe bei dieser Arbeit. Am vierten Tage begann ich meine Arbeit mit einer außergewöhnlichen Ruhe. Ein Arbeitsgang nach dem anderen ging überraschend glatt vonstatten. Nach ungefähr viereinhalb Stunden war sie zu meinen eigenen und der Vorgesetzten Zufriedenheit fertiggestellt. Ich hege keinen Zweifel, dass Bruder Jordan mir hier geholfen hat, dass meine schwierige Arbeit überraschend schnell gelungen ist. (G.P. 1954)


Es ist ungefähr zwei Jahre her, dass unser Heinz Ludger als Dreijähriger krank aus dem Kindergarten kam. In der Nacht wurde das Kind sehr elend, am folgenden Tage schien es seine Umgebung nicht mehr zu kennen. Wir riefen unseren Hausarzt Dr. R. T. Er teilte uns mit, er würde sofort Dr. W. hinzuziehen. Beide Ärzte stellten fest, dass das Kind den linken Arm nicht mehr gebrauchen könne und dass das Rückgrat erkrankt sei. Kinderlähmung oder Genickstarre? Am folgenden Tag sollte der Kranke punktiert werden. Unsere Not war groß! Die Großmutter des Kindes betete zu Bruder Jordan und versprach eine Wallfahrt zum Grabe nach Dortmund, wenn das Kind gesund würde. Als am frühen Morgen der Arzt nach dem Kinde sehen wollte, saß es im Bett zwischen seinen Eltern und hielt dem Arzt mit beiden Händen Vaters Uhr entgegen und rief. „Das ist Paps Uhr.“ Dr. T. war starr. Er war überzeugt, dass da höhere Gewalten geholfen hätte; für ihn läge der Fall ganz klar. Heinz Ludger haben wir noch ein paar Tage im Bett gehalten, er war aber ganz gesund. Wir danken Bruder Jordan, indem wir täglich beten, dass er bald heiliggesprochen wird. (E.B. 1953)


Wir sind ein modernes junges Ehepaar. Von Bruder Jordan erfuhren wir durch unsere Mutter. Schon zweimal haben wir seine Ruhestätte in Dortmund besucht. Sein Bild hängt in unserem Schlafzimmer; seine wissenden, verstehenden Augen blicken uns ständig an, auch wenn wir uns nicht zum Bilde hinwenden. Bruder Jordan ist für uns zu einem Familienmitglied geworden. Wir sprechen mit ihm nicht in Gebetsform, wir unterhalten uns mit ihm wie mit einem Vater. An allem, was uns erfreut und was uns bedrückt, lassen wir ihn teilhaben. Er lenkt unser Tun und hilft uns in den kleinsten Angelegenheiten. Er ist unser unermüdlicher Helfer. Mir half er bei meinem Hochschulexamen, meinem Mann half er in gesundheitlicher und beruflicher Hinsicht. Wie unermesslich und allumfassend seine Liebe zum Geschaffenen ist, bewies Bruder Jordan, als er durch seine von mir erbetene Fürbitte die kleine Katze meiner Mutter, die infolge einer starken Vergiftung zu verenden drohte, zur Genesung verhalf. Wir sind so froh, dass es ihn gibt! – Wir wünschen sehr, dass die Seligsprechung Bruder Jordans bald geschehen möge. (H.E. 1970)